Autoreinigung – Fit und sauber in den Sommer

Der Winter ist wohl auch für Ihr Auto die härteste Zeit im Jahr: Lack und Technik werden von Schnee, Split und Salz besonders in Mitleidenschaft gezogen. Im Frühjahr sollten Sie Ihr Auto deshalb einer intensiven Reinigung unterziehen – dem Frühjahrsputz für Vierräder.


1. Weg mit dem Dreck

Salz, Staub und Schmutz haben sich über die Wintermonate hinweg an allen möglichen Stellen der Autokarosserie festgesetzt. Bevor Sie sich jedoch auf den Weg zur Waschanlage machen, ist etwas Handarbeit gefragt: Reinigen Sie Türeinstiege mit einem weichen Schwamm und entfernen Sie den gröbsten Schmutz mit einem Hochdruckreiniger. Nun steht einem Besuch in der Waschanlage nichts mehr im Weg. Und hier gilt: volles Programm - Vor- und Unterbodenwäsche inklusive! Vergessen Sie jedoch nicht, die Wasserreste nach der Reinigung mit einem Tuch zu entfernen – so beugen Sie Kalkflecken vor.


2. Felgen reinigen

Bremsstaub, Streusalz und Dreck – das „Trio infernal“. Legen Sie besonderes Augenmerk auf die Reinigung Ihrer Felgen. Am besten verwenden Sie einen säurefreien Felgenreiniger, der den hartnäckigen Schmutz löst. Eine hitzebeständige Felgenversiegelung im Anschluss schützt und erleichtert die nächste Reinigung.


3. Kratzer im Lack ausbessern und um die Wette strahlen

Ihr Auto strahlt nun mit der Sonne um die Wette? Perfekt – oder eigentlich, fast perfekt: denn nun geht es ins Detail. Suchen Sie den Lack unbedingt nach kleinen Kratzern und Steinschlägen ab. Auch kleinste Beschädigungen müssen umgehend „behandelt“ werden. Bessern Sie diese mit Wachs und Lackstift aus oder kontaktieren Sie eine Fachwerkstätte. Nur so können Sie Rost vorbeugen. Eine Politur ist ebenfalls zu empfehlen. Diese verleiht ihrem Auto nicht nur Glanz, sondern auch einen gewissen Lackschutz.


4. Sorgen Sie für freie Sicht

Wer seine Scheiben und Spiegel putzt ist deutlich im Vorteil – insbesondere bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Putzen Sie Ihre Scheiben innen und außen. Untersuchen Sie zudem Ihre Scheiben auf Steinschläge oder Kratzer.


5. Scheibenwischer prüfen

Nicht vergessen sollten Sie Ihre Scheibenwischer. Sie werden im Winter besonders in Mitleidenschaft gezogen. Kleine Risse und sprödes Material verschmieren den Dreck auf Ihrer Windschutzscheibe, bilden Schlieren und behindern so Ihre Sicht. Wechseln Sie defekte Wischblätter umgehend aus.


6. Die Pflege im Innenraum nicht vergessen

Nasse Kleidung und schmutzige Schuhe hinterlassen im Winter jede Menge Dreck und unangenehme Gerüche im Innenraum Ihres Fahrzeugs. Entfernen Sie die Fußmatten und reinigen Sie diese gründlich. Saugen Sie den Fußraum und die Sitze gut ab. Hartnäckige Verschmutzungen und Flecken entfernen Sie am besten mit speziellen Reinigungsmitteln oder Polsterreinigern. Für Ledersitze verwenden Sie bitte eine Lederpolitur.

Auch ihr Cockpit braucht Pflege. Spezielle Reinigungsmittel wirken einem vorzeitigen Verblassen entgegen und lassen Kunststoff und Holz in neuem Glanz erscheinen. Und was unangenehme Gerüche und Feuchtigkeit betrifft: Lassen Sie Ihr Auto nach der Reinigung bei schönem Wetter mit offenen Türen gut „trocknen“ und durchlüften. Ein Eimer Salz oder Zeitungspapier helfen ebenfalls, Feuchtigkeit aus der Luft zu ziehen.


7. Dichtungen und Türgummis im Auge

Werfen Sie auch ein Auge auf die vorhandenen Dichtungen und Gummiteile. Diese sollten weder spröde noch rissig sein. Pflegen Sie auch diese Autoteile mit speziellen Pflegemitteln, wie bspw. einem Gummipfleger.


8. Kofferraum inspizieren

Im Winter sammelt sich auch im Kofferraum hartnäckiger Schmutz an. Befreien Sie deshalb auch den Kofferraum vor Dreck und beugen Sie so unangenehmen Gerüchen vor. Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit doch gleich auch den Ersatzreifen und den Verbandskasten (Verfallsdatum beachten!).


9. Besser später als früher Reifen wechseln 

Wechseln Sie Ihre Reifen nicht zu früh! Immer wieder kommt es auch in den Monaten April und Mai zu Schnee, Frost und Kälteeinbrüchen. Wer dann keine Winterreifen montiert hat, sollte sein Auto unbedingt stehen lassen.


10. Auf die inneren Werte achten

Werfen Sie auch einen Blick in den Motorraum und befreien Sie diesen von Schmutz, Laub, Staub und Salz. Sie wollen eine Motorwäsche durchführen? Dann suchen Sie bitte einen dafür geeigneten Waschplatz auf. Öl- und Fettverschmutzungen lassen sich mit speziell dafür vorgesehenen Reinigungsprodukten entfernen (empfindliche Teile, Batterie und Lichtmaschine abdecken). Waschen Sie das Reinigungsmittel gut ab (nicht zu starker Wasserstrahl: Schläuche und Kabel können beschädigt werden). Eine unsachgemäße Motorwäsche kann zu erheblichen Schäden führen! Eine Motorwäsche wird am besten von einem Fachmann durchgeführt.

 

Tags: Reinigung
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